
| TOTEM 1: BELVOIR |
Während des Terrors nach der Französischen Revolution gruppierten sich konterrevolutionäre Kräfte um unbeugsame Geistliche und Jeanne-Antide. Ihnen standen zwei feindliche revolutionäre Strömungen gegenüber :: » Les Modérés »: (Die “ Gemäßigten ) mit dem Verfassungspriester Vernier, und Joachim Thouret, ihr Bruder , auf der anderen Seite « Les Enragés » ( Die Wütenden), welche zur Gesellschaft der Freunde der Republik von Belvoir um Grandjacquet gehörten. Im Januar 1794 wurden 50 Einwohner, für die Teilnahme an heimlichen Messen von den « Enragés » festgenommen. Der Abbé Robert wurde in Belvoir hingerichtet.

| TOTEM 2: PROVENCHERE |
Als Kind pilgerte Jeanne-Antide regelmäßig nach Notre Dame de la Roche, um zur Heiligen Jungfrau zu beten. Der Legende nach soll an diesem Ort Marie-Josèphe Socié aus Solemont, die von böswilligen Männern verfolgt wurde, in einer Felsennische zur Heiligen Jungfrau gebetet haben. Aus Dankbarkeit für ihre Rettung errichtete Marie-Josèphe Socié 1674 diese Kapelle zu Ehren Unserer Lieben Frau von La Roche.

| TOTEM 3: LA GRANGE |
1797 kehrte Jeanne-Antide aus dem Exil zurück und musste untertauchen. Neun Monate versteckte sie in einem Keller im Dorf La Grange. 1798 beim Prozess von Vaucluse wurde sie freigesprochen.

| TOTEM 4: VAUCLUSE |
Jeanne-Antide wurde mehrfach vor das Gericht von Vaucluse gebracht. Sie weigert sich, einen Eid auf die Zivilverfassung zu leisten. 1798 ergreifen die Einwohner von La Grange und Jeanne-Antides Bruder Joachim Partei für sie. Jeanne-Antide erhält schließlich eine Aufenthaltsgenehmigung und einen Reisepass nach Besançon und Vesoul.

| TOTEM 5: SURMONT |
Von 1793 bis 1795 unterstützte Jeanne-Antide unbeugsame Priester, die sich in den Wäldern und Höhlen von Sancey und Surmont von der Verfolgung versteckten. Sie versorgte diese mit Lebensmitteln, verteilte Flugblätter, unterrichtete Kinder im Evangelium und organisierte heimliche Messen, die von den Priestern gelesen wurden. Der Priester Pourcelot, Pfarrer von Sancey, sagte zu ihr : « Frau Antide, ich stehe tief in Ihrer Schuld. Sie haben in meiner Gemeinde die Aufgaben des Pfarrers und des Vikars auf wunderbare Weise erfüllt ».

